Von damals bis heute

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Früher schliefen die Menschen so, wie es manche Dschungelbewohner noch heute tun: Zu mehreren kuschelten sie sich in einer Höhle auf zusammengescharrten Blätter- oder Reisighäufen zusammen.

Später benutzten sie mit Gras, Blättern, Zweigen, Getreidehülsen oder Fellen ausgestopfte Tierhäute als Matratze.


Heute und bei uns ist das natürlich alles anders. Es gibt keine optimale Universal-Matratze für jedermanns Schlaf! Je nach Körperbau, Geschmack, Wohnverhältnissen, Schlafklima und eigenem sensitivem Empfinden muß die optimale Matratze von jedem individuell gefunden werden.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl, wir beraten Sie fair und ehrlich, natürlich ohne Zeitdruck und für Sie vollkommen unverbindlich. Unsere geschulten Mitarbeiter arbeiten seit Jahrzehnten in der Matratzenbranche. Unsere Matratzen werden in Deutschland herstellt, und wir legen Wert auf die Einhaltung der strengen Öko-Tex Richtlinien, die für Sicherheit beim Textilkauf sorgen.

Unsere Produkte bieten von Anfang an hautfreundliche Eigenschaften und gewähren angesichts der langen Lebensdauer, der intensiven Nutzung und der eher seltenen Pflege, dass Matratzen keine gesundheitsbedenklichen Substanzen enthalten. Dies betrifft vor allem krebserregende Farbstoffe, Formaldehyd, Weichmacher und Pestizide. Wir gewähren den Einsatz von hautfreundlichen Stoffen mit einem guten ph-Wert, die der Vorsorge dienen. Laufende Kontrollprüfungen der autorisierten Prüfinstitute gewähren zusätzlich, dass die geforderte humanökologische Qualität auch tatsächlich eingehalten wird.

Bei uns liegen Sie richtig!

Wir beweisen täglich, dass guter Schlaf nicht teuer sein muss. Gezielter Großeinkauf bei Markenherstellern ermöglicht ein Preis-Leistungsverhältnis, das in der Branche vorher nicht möglich schien. .

 

Rückenschmerzen - Volkskrankheit unserer Zeit!

 Aus der Traum!

18 Millionen Deutsche plagen sich mit Rückenschmerzen! Rückenleiden sind in vielen Fällen die Folge von Haltungsfehlern sowie Fehl- und Überbelastung – nicht selten ausgelöst durch falsche oder überalterte Matratzen.

Deren empfohlene Lebensdauer von 10 Jahren steht dabei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren gegenüber. Kein Wunder also, wenn das gute Stück in seiner «tragenden Rolle» versagt.

So unterschiedlich wie die Menschen, so individuell sind auch ihre Anatomie und die Ansprüche an einen kräfteaufbauenden Schlaf. Die optimale Matratze verteilt das Druckgewicht des Körpers gleichmässig. Sie gibt dort nach, wo der Druck am grössten ist, nämlich unter der Hüfte und den Schultern. Gleichzeitig stützt sie Taille und Beine.

Eine überalterte Matratze kann diese Rolle nicht mehr übernehmen und ist deswegen für viele Rückenbeschwerden mitverantwortlich. Neben der Stützkraft sind auch der ausreichende Feuchtetransport sowie die bedürfnisgerechte Isolation von grosser Bedeutung.

 

 

 

 

 

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Zehn Jahre sind mehr als genug!
In dieser Zeit hat die Matratze bis zu dreitausend (3’000) Liter Schweiss, angereichert mit Salzen und Schlacken, aufgenommen und teilweise wieder abgegeben. Aufgrund der Hygiene empfiehlt es sich nach ca 7-10 Jahren die Matratze auszutauschen.
Nicht nur aus hygienischen sowie bakteriologischen Gründen ist es nicht vertretbar, wenn Eltern ihre alten Matratzen den Kindern überlassen. Alte Matratzen sind nicht selten der Grund, dass die noch nicht gefestigte und daher verformbare Knochenstruktur des Kindes kaum mehr korrigierbare Schäden nimmt.
Die Liegeeigenschaften bleiben bei guten Matratzen, respektive dem Federkern, auch über diese langjährige Gebrauchsdauer ohne Kuhlen- und Muldenbildung erhalten.
Fazit: Eine Matratze ist keine Anschaffung fürs Leben, Ihrem Rücken und der Gesundheit (Hygiene) zuliebe!

 

 

 

 

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Wie können Sie Rückenschmerzen vorbeugen?

Eine gesunde und kräftige Muskulatur des Rückens ist die Voraussetzung dafür, dass der Körper die täglich gestellten Herausforderungen bewältigen kann. Das Einhalten einiger Regeln kann uns vor Beschwerden der Wirbelsäule bewahren:
- Achten Sie auf Ihr Körpergewicht. Ein zu hohes Körpergewicht belastet Ihren Rücken und damit Ihre Bandscheiben.
- Sitzen Sie nach Möglichkeit gerade und auf einem normal hohen Stuhl.
- Oft gebrauchte Gegenstände sollten sich in gut erreichbarer Höhe befinden. Dies entlastet Augen und Arme, und so vermeiden Sie eine Überbelastung der Halswirbelsäule.
- Meiden Sie tiefe und weiche Sitzmöbel. Empfehlenswert ist ein keilförmiges Sitzkissen.
- Beim Arbeiten im Stehen muss der Arbeitsplatz so hoch sein, dass Sie eine aufrechte Körperhaltung einnehmen und beibehalten können.
- Schwere Lasten sollten Sie, wenn möglich, nicht auf einmal heben.
- Heben Sie Lasten nie mit gestreckten Beinen und gebeugter Wirbelsäule.
- Beim Tragen von Lasten dürfen Sie die Wirbelsäule und damit den Körper nicht zur Gegenseite hin abwinkeln.
- Verteilen Sie die Last in beide Hände, damit die Wirbelsäule gleichmäßig belastet wird.
- Halten Sie die Arme beim Tragen von Lasten dicht am Körper, ohne durch Rückverlagerung des Körpers in ein Hohlkreuz auszuweichen.
- Achten Sie beim Ausruhen darauf, dass Sie eine geeignete Körperlage einnehmen, wobei eine günstige Belastung der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte erreicht wird.
- Sorgen Sie dafür, dass die Wirbelsäule auch beim Schlafen nicht abknicken kann. Eine gute Matratze auf einem Lattenrost, eventuell ein kleines Kissen zur Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulenform sind sinnvolle Anschaffungen.

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Tipps gegen Allergien

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Hausstaubmilben-Allergie
Die Hausstauballergie wird vorwiegend durch die im Hausstaub lebenden Milben ausgelöst, wobei das eigentliche Allergen aus dem Kot der Milben stammt.
Die Hausstaubmilben sind ganz natürliche Mitbewohner unserer häuslichen Umgebung und haben nichts mit Unsauberkeit zu tun. Sie übertragen auch keinerlei Krankheiten. Die Milben sind 0,1 bis 0,5 mm groß und daher mit bloßem Auge nicht zu sehen.
Eine Milbe produziert im Laufe ihres zwei bis vier Monate langen Lebens etwa das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen. Die Kotbällchen, die zunächst noch von einer schleimartigen Schicht umgeben sind, zerfallen nach deren Austrocknen in sehr kleine Teilchen, die sich dann mit dem Hausstaub verbinden.

Durch Bewegungen von Textilien, wie Bettdecke oder Matratze, Polstermöbeln und Teppichen, sowie durch den Luftzug z. B. im Rahmen des Staubsaugens, wird dieser allergenhaltige Staub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhaliert. Dies führt vorwiegend zu allergischen Atemwegserkrankungen wie Augentränen oder -jucken, Fließschnupfen, Niesanfälle, und in schwerwiegenden Fällen tritt Husten, Atemnot und ein allergisches Asthma bronchiale auf.Treten diese heuschnupfenähnlichen Symptome das gesamte Jahr über auf, und sind die Beschwerden besonders nachts und am frühen Morgen nach dem Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstaubmilben-Allergie hin.


Steckbrief der Hausstaubmilbe
Die Milben zählen zur Gruppe der Spinnentiere. Sie ernähren sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen und Schimmelpilzen.
Täglich verliert der Mensch etwa ein bis zwei Gramm Hautschuppen, genug um davon 1,5 Millionen Hausstaubmilben einen Tag lang zu ernähren. 

Zu ihrer Vermehrung und Allergenproduktion benötigen die Milben bestimmte ökologische Voraussetzungen. Neben der Sicherstellung der Nahrung durch menschliche Hautschuppen, Schimmelpilze etc. stellen vor allem Umgebungsfeuchtigkeit und Temperatur die wichtigsten Faktoren dar.
Die optimalen Klimabedingungen für die meisten Milbenarten liegen bei einer mittleren relativen Feuchtigkeit von 70 Prozent und einer Temperatur von 25C.Die Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben liegt in den Monaten Mai bis Oktober.
Mit Beginn der Heizperiode und der damit verbundenen Abnahme der relativen Luftfeuchtigkeit stirbt der größte Teil der Milben ab. Damit hat sich nun die maximale Menge an Exkrementen angesammelt, so dass die Beschwerden für den Hausstaubmilben-Allergiker in dieser Zeit am größten sind. Im Hochgebirge, das heißt über 1.200 Meter, sind kaum Hausstaubmilben anzutreffen.



Lebensraum der Hausstaubmilbe
Das Hauptreservoir der Milben sind die Matratzen der Betten. Weitere Lebensräume bieten sich in textilen Polstermöbeln, Teppichen und Teppichböden. Heute stehen vielmehr verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Milbenwachstum und Allergenproduktion in Innenräumen zu vermindern. Die wichtigste Maßnahme ist, die Matratze des Bettes mit einer milbendichten Moltonauflagezu versehen. Damit wird den Milben ihr Hauptlebensraum abgesperrt und verhindert, dass das Milbenallergen durchdringen kann.








 

 

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Tipps bei Hausstaubmilbenallergie

- Wenn die Matratze älter als acht Jahre ist, sollte sie gegen eine neue ausgetauscht werden.
- Matratzen mit speziellen Moltonschoner (kochfest) versehen.
- Oberbett, Kopfkissen und Bettwäsche sollten bei 95Grad waschbar sein, mindestens jedoch bei 60Grad.
- Alle Räume stets gut lüften und trocken halten.
- Teppiche und Teppichböden können halbjährlich mit sogenannten ”akariziden Mitteln” (in der Apotheke erhältlich) gereinigt werden.
- Polstermöbel müssen regelmäßig gesäubert werden und lassen sich ebenfalls mit akariziden Mitteln behandeln.
- Vorsicht vor allem bei alten Polstermöbeln! Hier kann sich vielleicht im Laufe der Jahre eine ansehnliche Milbenpopulation gebildet haben.
- Ledermöbel sind unproblematisch. Hier finden Milben keinen Lebensraum.
- Bei der Wahl der Staubsauger sollte man auf Geräte mit speziellen Feinstaubfiltern achten. Die Filtertüten sollten nicht länger als 14 bis 21 Tage im Staubsauger bleiben.
- Vor allem im Schlafbereich auf Staubfänger verzichten. Dazu gehören Velours, Vorhänge, offene Bücherregale u.a.
- Kuscheltiere von Kindern können durch einen Besuch in der Kühltruhe von Milben befreit werden. Alternative sind (bei mind. 60Grad) waschbare Kuscheltiere.
- Als Urlaubsgebiete empfehlen sich für Hausstauballergiker Regionen über 1.200 Meter Höhe.
- Kaltschaum-Matratzen mit abnehmbaren Bezügen zusätzlich oben und unten mit kochfesten Schonern versehen, sind die beste Wahl

Besser Schlafen

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Schlafstörungen
Fast die Hälfte aller Bundesbürger gibt an, gelegentlich oder sogar häufiger schlecht ein- oder durchschlafen zu können. Eine Zahl, die nachdenklich macht, denn Ein- und Durchschlafstörungen sind nicht nur lästig, sie können - wenn sie über längere Zeit bestehen - auch zu ernsthaften gesundheitlichen Störungen führen.

Was ist eigentlich Schlaf?
Wir Menschen verschlafen fast ein Drittel unserer Lebens. Doch das ist dringend notwendig, denn wir brauchen diese Ruhepause zur Regeneration unseres Körpers. Während des Schlafs wird wahrscheinlich auch das Gehirn ”reorganisiert”. Die Ereignisse des Tages werden verarbeitet, unwichtige Gedächtnisinhalte werden gelöscht, wichtige gespeichert. Anders als zum Beispiel während einer Narkose ist die Wahrnehmungsfähigkeit zwar herabgesetzt, aber nicht völlig ausgeschaltet.

Die Schlafmenge, die jeder einzelne braucht, ist zum einen individuell verschieden - es gibt die sogenannten Lang- und eben auch die Kurzschläfer-, zum anderen aber auch abhängig vom Lebensalter. Während ein Säugling etwa 16 Stunden pro Tag schläft, kommt das Kleinkind schon mit 12 Stunden aus. Der durchschnittliche Erwachsene braucht 8 Stunden Schlaf pro Tag. Bei vielen älteren Menschen geht die benötigte Schlafmenge sogar auf nur 5 bis 7 Stunden zurück.

Wenn also mit zunehmendem Alter die Schlafdauer etwas rückläufig ist, so hat das nicht zwangsläufig etwas mit einer Schlafstörung zu tun, sondern ist ein ganz normaler Vorgang, der sich auch nicht negativ auf die Gesundheit oder Leistungsfähigkeit auswirkt. Man sollte das verringerte Schlafbedürfnis im Alter nicht vorschnell als typische Altersbeschwerden bezeichnen und damit als krankhaft ansehen. 

 

Zuwenig Schlaf macht krank
Allerdings kann Schlafmangel auch wirklich krank machen. Das wurde in Untersuchungen eindrucksvoll bewiesen. Wird ein Mensch nämlich ständig am Schlafen gehindert, das heißt, wird ihm über einen längeren Zeitraum der Schlaf vollständig entzogen, so dauert es nur 60 Stunden, bis sich Halluzinationen und Wahnvorstellungen einstellen. Allein diese Beobachtung macht deutlich, wie wichtig regelmäßiger und ausreichender Schlaf für unser Gehirn und für unseren Körper ist.

Natürlich sind die Folgen bei vollständigem Schlafentzug sehr dramatisch. Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig Schlaf bekommt, wird jedoch ebenfalls die Auswirkungen zu spüren bekommen: Reizbarkeit, Unlust und mangelnde Leistungsfähigkeit sind oft die ersten Warnzeichen, daß dem Körper Schlaf fehlt und daß er sich überfordert fühlt.

Jeder schläft hin und wieder einmal schlecht. Oftmals kennt man selbst den Grund ziemlich genau: Sorgen, Stress oder aber auch ein schöner Abend, nach dem man einfach noch etwas ”aufgekratzt” ist. In Einzelfällen können auch organische Beschwerden, die mit Schmerzen einhergehen, einen erholsamen Schlaf verhindern. Nicht selten leiden Frauen in den Wechseljahren neben den typischen Wechseljahrbeschwerden auch unter Ein- und Durchschlafstörungen. 
Die Ursachen für diese Störungen können also sehr vielfältig sein. Oftmals helfen jedoch schon die nachstehenden kleinen Tips, die Nachtruhe wieder entspannt zu genießen. 

 

Tips für einen erholsamen Schlaf
- Essen Sie vor dem Zubettgehen keine allzu opulenten Mahlzeiten mehr. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens zwei Stunden zurückliegen.

- Generell gilt zwar, reichlich zu trinken, allerdings nicht direkt vor dem Schlafengehen. Ständiger Harndrang kann das Durchschlafen erheblich beeinträchtigen.

- Machen Sie den ruhigsten Raum in Ihrer Wohnung zum Schlafzimmer.

- Lüften Sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut durch.
- Sorgen Sie dafür, daß das Schlafzimmer abgedunkelt werden kann.
- Achten Sie auf die optimale Schlaftemperatur: Sie liegt bei 16 Grad Celsius.
- Falls Ihre Matratze durchgelegen ist, gönnen Sie sich und Ihrem Rücken eine neue. Eine gute, nicht zu weiche Matratze fördert gesunden Schlaf.
- Durchgehende Bettdecken sind nicht jedermanns Sache. Wer unruhig schläft, ist - auch Interesse seines Partners - mit getrennten Bettdecken besser beraten.
- Viele Menschen haben gute Erfahrungen mit einen Abendspaziergang vor dem Zubettgehen gemacht.
- Wer gerne ein Bad nimmt, sollte diesem entspannende und beruhigende Essenzen zusetzen.
- Auch die sogenannte ”Nachtlektüre” verfehlt nur selten ihre Wirkung - allerdings sollten Sie sich nicht unbedingt den neuesten Horrorroman auf den Nachttisch legen.
- Ein altes Hausmittel ist, vor dem Zubettgehen ein Glas warme Milch mit Honig zu trinken. Danach aber unbedingt die Zähne putzen!